Die Tulpenblase

Gepostet von meta-physik am Mittwoch 22 April 2009

Quelle: WikipediaSo etwas Ähnliches wie die Krise am Aktienmarkt gabs schon mal. Im 17. Jahrhundert wurden in den Niederlanden Tulpenzwiebeln zu Phantasiepreisen gehandelt, die wir uns heute kaum vorstellen (eine Zwiebel zum Preis eines prächtigen Hauses an einer Amsterdamer Gracht).

Unter anderem soll in dieser Zeit ein Hausherr seinen Koch umgebracht haben, weil er ihm ein Zwiebelomlett gebraten hatte. Keine schlimme Sache, scheinbar, bloß dass der Unglücksrabe eine Tulpenzwiebel erwischt hatte, die mehr wert war als das ganze Haus. Angesichts der aktuellen Preise der allgegenwärtigen Frühlingsblume erscheint das absurd.

Heute können wir darüber nur milde lächeln. Wird es unseren Nachfahren in 100 Jahren angesichts der Achterbahnfahrten der Börsenkurse ähnlich gehen? Hoffentlich…

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