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meta-physik am Donnerstag 4 September 2008
Und es wäre meine Schuld gewesen. Tut mir Leid, ich hab mir nichts Böses dabei gedacht.
Es ist nämlich so. Ich mache regelmäßig Experimente, bei denen ich nicht genau weiß, was dabei rauskommt. Bisher dachte ich, das wäre harmlos. Nun habe ich aber gelesen, dass Experimente, bei denen man nicht weiß, was dabei rauskommt, niemals harmlos sein können. Im Gegenteil. Sie sind per se so gefährlich, dass dabei die Welt untergehen kann. Mehr …
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meta-physik am Mittwoch 27 August 2008
Sternfreunden braucht man nicht extra erklären, warum man die Nacht dunkel halten sollte. Sie selbst sind diejenigen, die sich das wünschen, um nächtelang schwache, kaum sichtbare Objekte zu beobachten, was beim Rest der Bevölkerung mitunter gutmütiges Kopfschütteln hervorruft. Ganz klar: bei aufgehelltem Himmel sieht man keine Sterne. Aber deswegen so einen Wirbel machen? Das finden die meisten Leute schon ein wenig überzogen.
Warum also sollte man die Nacht dunkel halten, oder anders ausgedrückt: Lichtverschmutzung vermeiden? Darüber diskutierten Experten aus ganz Europa am 22. und 23. August im Rahmen des 8. Europäischen Symposiums zum Schutz des Nachthimmels auf der Kuffner-Sternwarte. Hochkarätige Vortragende aus ganz Europa legten ihre Argumente zu diesem Thema dar.
Großen Teilen der Bevölkerung ist die Problematik nicht einmal ansatzweise bekannt. Licht vermittelt gefühlsmäßige Sicherheit, ermöglicht höhere Produktivität und macht unternehmungslustig. Licht wird nicht als störend oder gar als „Verschmutzung“ empfunden. Nachtschwärmer tauchen immer tiefer in die Nacht ein, der physische Tag-Nacht-Rhythmus scheint bedeutungslos geworden zu sein. Die Realität heute lebender Menschen sind zumeist dämmrige Tage, die in künstlich beleuchteten Räumen verbracht werden, und taghell erleuchtete Nächte. Ortsübliche Straßenbeleuchtung wird als zu dunkel empfunden, weil wir von Geschäftsstraßen gleißende Auslagenbeleuchtung gewöhnt sind, die uns andernorts fehlt.
Die Problematik fehlenden Tageslichts ist mittlerweile zumindest teilweise bekannt. Wir brauchen Tageslicht für die Produktion von Vitamin D, und bestimmte Arten von Depressionen werden mit aufwändigen Lichttherapien behandelt. Vielen Menschen ist die Notwendigkeit sich im Tageslicht aufzuhalten bewusst. Praktisch unbekannt weil neu ist jedoch die Erkenntnis, dass zuviel Licht in der Nacht ebenfalls gesundheitsschädlich ist. Mehr …
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meta-physik am Sonntag 3 August 2008
Es gibt Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Dann gibt es Menschen mit besonderen Hobbies. Astronomie ist zweifellos ein besonderes Hobby. Manch ein Außenstehender würde jemanden mit einem solchen Hobby als „Spinner“ bezeichnen – sowas aber auch. Und dann gibt es Menschen mit beonderen Urlaubszielen. Wo fährt man hin, wenn man sich erholen möchte? In ein Land, in dem es warm ist, vorzugsweise am Meer gelegen. Wo fährt man keinesfalls hin? Irgendwohin, wo’s regnet. Also zum Beispiel nach Irland. Mehr …
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meta-physik am Montag 21 Juli 2008
Mit großen Erwartungen versammelten sich die Mitarbeiter des Projekts Passepartout II, das im Rahmen von PolAres durchgeführt wird, am Morgen des 19. Juli 08, um dann mittags schwer enttäuscht zu werden und abends mit neuen großen Erwartungen wieder auseinander zu gehen. Ein typisches ÖWF-Projekt – spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Mehr …
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meta-physik am Freitag 18 Juli 2008
Wer kennt ihn nicht, den rührigen Begleiter von Phileas Fogg, der diesen auf seiner Reise um die Welt (in 80 Tagen) begleitet hat.
Nun geht Passepartout II gar in die Luft, nämlich in Graz, und aus diesem Anlass wird heftig gezwitschert.
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meta-physik am Montag 14 Juli 2008
Am 16. Juli um 20:30 Uhr ist es wieder einmal soweit: eine neue Ausgabe von SuperNova geht – nun ja, zwar nicht über den Äther, aber immerhin durch’s Wiener Kabelfernsehen. Was bringt Menschen dazu, fast ihre gesamte Freizeit zu opfern und regelmäßig eine Sendung zu produzieren? Mehr …
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meta-physik am Sonntag 29 Juni 2008
Was finde ich da auf meinem virtuellen Grundstück? Ein Blog-Teleskop! Also gleich mal gucken was sich so tut in der Bloggerszene:
Es vergeht noch waaaaaaahnsinnig viel Zeit, bis es beginnt, aber wir kennen die Falle: plötzlich ist es da, und keiner weiß wie das kam. Nein, ich spreche nicht von Weihnachten (das kommt ja auch jedes Jahr völlig unvorhergesehen und überraschend), sondern vom Internationalen Jahr der Astronomie 2009. Aktuell gab es eine Diskussion zur Namensgebung („Jahr der Kartoffel“) und eine Idee, eine S-Bahn in einen Teilchenbeschleuniger umzufunktionieren. Manche werden begeistert sein – dazu später mehr. Mehr …
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meta-physik am Mittwoch 18 Juni 2008
Schwarze Löcher sind unvorstellbar. Ob Physiker, ob Bürger von der Straße: keiner von ihnen kann sich ein Schwarzes Loch wirklich vorstellen. Der Physiker kann es vielleicht besser beschreiben. Aber alle wissen: Schwarze Löcher sind gefährlich! Mehr …
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meta-physik am Samstag 14 Juni 2008
Ja, so ist das. Frauen halten sich nicht an Spielregeln. Wenn allerdings so nette Kollegen wie Eugen Reichl nachhaken und die Einhaltung von Regeln urgieren, kann frau schlecht nein sagen. Gemeint ist die Weitergabe des Stöckchens. Also gut. Umdrehen, Augen zu und werfen. Wen hat’s erwischt? Astrodicticum Simplex und meinen Ex-Kollegen Plazeboalarm 😉
Stöckchen-History: Astra, Rotfell, Abgefischt, Hinterm Mond gleich links
Nachtrag: Florian wurde schon getroffen. Na einmal geht hoffentlich noch: http://wissenbelastet.com