Astronomie und Astrologie – was ist das?

Gepostet von meta-physik am Freitag 19 März 2010

Ao. Univ.-Prof. Dr. Rudolf DvorakSo simpel diese Frage scheint, so schwer ist sie für viele zu beantworten. Das zeigte uns eine Straßenumfrage: nur etwa die Hälfte der Befragten konnten uns spontan antworten, worin der Unterschied zwischen Astronomie und Astrologie besteht.

Einerseits beruht der Fortschritt unserer westlichen Welt auf den Errungenschaften der Aufklärung und der Wissenschaft, andererseits gewinnen aber Esoterik und Astrologie zunehmend an Beliebtheit, und viele Menschen bringen der fundierten Wissenschaft sogar mehr Misstrauen entgegen als so manchem selbst ernannten Berater.

Dr. Ulrike VoltmerAls nun im Herbst 2007 am Wifi Wien ein Astrologiekurs gestartet wurde, gingen Astronomen auf die Barrikaden. Ihre Befürchtung: während der Wissenschaft und Forschung immer mehr öffentliche Gelder entzogen werden, wird eine Disziplin, die keine wissenschaftliche Überprüfbarkeit nachweisen kann, plötzlich zu einem seriösen Beruf erklärt.

SuperNova versucht in der neuen Sendung die Standpunkte beider Seiten darzulegen und etwas mehr Klarheit in die Frage zu bringen, was Astronomie und Astrologie sind, und vor welchen Praktiken der Astrologie eindringlich gewarnt werden sollte, auch von Seiten der Astrologen.

Mehr dazu in der neuen Folge von SuperNova
Erstausstrahlung: Mi, 24.03.2010, 20:30 Uhr

Wiederholungen:
Donnerstag: 18:30-19:00 Uhr
Freitag: 16:30-17:00 Uhr
Samstag: 14:30-15:00 Uhr
(Sonntag: 12:30-13:00 Uhr)
Montag: 14:30-15:00 Uhr
Dienstag: 12:30-13:00 Uhr
Mittwoch: 10:30-11:00 Uhr

Lesen Sie dazu auch: Als sich die Astronomie von der Astrologie trennte

10 Kommentare zu “Astronomie und Astrologie – was ist das?”

  1. Hannes Bongard

    Gedanken zum Krieg der Welten – Wissenschaft vs. Astrologie:
    http://www.astrologie.de/astrologie/b/3715/

  2. Hannes Bongard

    „Zensur (censura) ist ein politisches Verfahren, um durch Massenmedien oder im persönlichen Informationsverkehr (etwa per Briefpost) vermittelte Inhalte zu kontrollieren, unerwünschte beziehungsweise Gesetzen zuwiderlaufende Inhalte zu unterdrücken und auf diese Weise dafür zu sorgen, dass nur erwünschte Inhalte veröffentlicht oder ausgetauscht werden. […]“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_(Informationskontrolle) am 30. März 2010

  3. Lars Fischer

    Bon|gard, der; -s, -s: Penetranter Selbstvermarkter. Spammt Kommentarsektionen mit Verweisen auf seine Bücher zu. Wird von niemandem ernstgenommen.

  4. Hannes Bongard

    Kommentar #2 weil Kommentar #1 nach zehn Tage noch nicht freigegeben wurde.
    Zensiert wird nun der Link auf meine Webseite.

  5. meta-physik

    Wenn das Zensur ist, so wäre jeder nicht veröffentlichte Leserbrief ein Opfer einer Zensur!

    Wenn Sie erlauben, ich bin die Betreiberin dieser Seite, alle hier veröffentlichten Inhalte, auch Kommentare, werden mit mir in Verbindung gebracht, ich nehme mir daher die Freiheit selbst zu entscheiden, wann und ob ich Kommentare freischalte. Ihnen steht genauso frei, ein Blog oder eine Webseite zu betreiben und die Inhalte dieser Seite selbst zu beeinflussen. Wenn Sie Kommentare von mir nicht veröffentlichen würden, würde ich niemals so weit gehen von Zensur zu sprechen.

  6. Ute

    Herr Bongard, schon mal was von Hausrecht gehört? Noch dazu kann ein Blogbetreiber haftbar gemacht werden für den geistigen Dünnpfiff, den seine Gäste absondern. Schon alleine daraus ergibt sich ein Recht auf Selektion.

    Die Penetranz, mit der Sie verschiedenste Wissenschaftsblogs zuspammen, muß doch zwangsläufig irgendwann ein virtuelles Hausverbot nach sich ziehen. Wenn mir ein Gast bei jedem Besuch sturzbetrunken die Bude vollkotzt, kommt der mir auch nicht mehr rein. Ist doch wohl logisch.

  7. Hannes Bongard

    Werde zensiert.

  8. Administrator

    Herr Bongard, das hier ist ein österreichisches Blog, daher gilt das österreichische Medienrecht, zu finden hier:
    http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10000719&ShowPrintPreview=True

    Lesen Sie nach unter § 4: Kein Veröffentlichungszwang
    § 4. Die vorstehenden Bestimmungen räumen dem Medienmitarbeiter nicht das Recht ein, die Veröffentlichung eines von ihm verfaßten Beitrages oder einer Darbietung, an deren inhaltlichen Gestaltung er mitgewirkt hat, zu erzwingen.

    Ich nehme an, das gilt auch für Leserbriefschreiber, die nicht bei einem Medium arbeiten. Die Nichtveröffentlichung eines Kommentars kann somit nicht als Zensur bezeichnet werden.

  9. Maria

    Die Sterne lügen doch: http://www.rp-online.de/wissen/Die-Sterne-luegen-doch-Vorsicht-bei-Horoskopen_aid_383156.html

  10. Rürup Rente

    Danke sehr. Der Artikel ist recht interessant und wird gut umschrieben. Sehr informativer blog.

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