…jetzt mit Weltformel!

Gepostet von meta-physik am Donnerstag 9 September 2010

sciencebusters-buchAls die „sexiest Science-Boygroup der Welt“ bezeichnen sie sich (dazu darf man vielleicht anmerken, dass es nicht viele Science-Boygroups gibt) – sie verzapfen langweilige Wissenschaft in teuren Shows, die immer ausverkauft sind. Man erfährt Dinge, die man in der Schule freiwillig nie lernen hätte wollen. Und nicht genug damit, jetzt kann jetzt auch noch ein Buch druckfrisch erwerben: „Wer nichts weiß, muss alles glauben“, mit dem verheißungsvollen Button „Jetzt mit Weltformel“. Na dann… Mehr …

Die Welt der kleinen und der großen Dinge

Gepostet von meta-physik am Montag 12 Juli 2010

D. B. Herrmann: Urknall im LaborWarum muss man, um besonders kleine Dinge zu finden, eine besonders große Maschine bauen? Genauer gesagt, die größte Maschine, die die Menschheit je in einer Gemeinschaftsanstrengung konstruiert hat: den Large Hadron Collider. Mehr …

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Aufbruch in den Weltraum – Buchrezension

Gepostet von meta-physik am Mittwoch 14 April 2010

Aufbruch in den Weltraum, Credit: Seifert Verlag Die ersten irdischen Lebewesen beim Mond waren nicht die NASA-Astronauten Frank Borman, Jim Lovell und William Anders, sondern zwei Schildkröten, ein paar Würmer, ziemlich viele Obstfliegen und 237 Fliegeneier – hätten Sie’s gewusst? Mehr …

Buchrezension: Die Astronomie und der liebe Gott

Gepostet von meta-physik am Mittwoch 9 September 2009

b_weinberger_gottWenn Sie ein Buch mit umfassender Einführung über Astronomie suchen, kaufen Sie lieber ein anderes. Obwohl Sie nicht wenig über den Aufbau des Universums erfahren werden, wenn auch in völlig anderer Form als in anderen Büchern zum Thema. Nicht einmal bei seinem Wissensgebiet kann der Autor ernst bleiben – und doch ist ihm alles, was er in diesem Buch schreibt und vermittelt, offenbar mehr als ernst.
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Wenn Physiker Bücher schreiben…

Gepostet von meta-physik am Samstag 5 April 2008

Heinz Oberhummer: …kann die oft nicht jeder lesen. Nicht so, wenn Heinz Oberhummer ein Buch schreibt. Dann gibt er es vor Veröffentlichung „einem Beamten, einem Polizisten und einer Heurigenwirtin“ zum Lesen. „Nachher musste ich ein Drittel des Buches neu schreiben, weil die meinten, das verstehe ich nicht.“, kommentierte er bei der Buchpräsentation. Eine Mühe, die sich gelohnt hat. Mehr …

Kategorie Kiesel | Kommentar

Petra lernt den Himmel kennen

Gepostet von meta-physik am Freitag 11 Januar 2008

Ich will ja nicht behaupten, dass früher alles besser war. Außerdem, was ist „besser“ – über Geschmack kann man bekanntlich nicht streiten. Ich will also etwas erwähnen, was früher gut war. Früher gab es nur sehr wenige Bücher über Astronomie (an sich schlecht). Das waren Bücher zum Lesen, mit Text und so. Wenige Bilder, wenn überhaupt. Ich hab sie trotzdem tonnenweise aus der Bücherei nach Hause geschleppt und verschlungen.

Dass in jüngster Zeit jährlich mehrere Bücher pro Jahr zum Thema Astronomie erscheinen, sollte mich eigentlich freuen. Tut es auch, irgendwie. Trotzdem… es sind viele Bilder drin in diesen Büchern, und natürlich schöne Bilder, denn Bilderer aus dem Universum sind immer schön (finde ich). Mit dem Text ist es allerdings meist nicht weit her. Ich empfinde die meisten dieser Bücher als gedruckte Videoclips, besonders Bücher für Kinder.

Das war früher vielleicht nicht besser, aber anders. Mein erstes Kinderbuch über Astronomie, das ich mit 9 Jahren gelesen habe, hieß „Petra lernt den Himmel kennen“, und zu Dreikönig habe ich ein Exemplar davon geschenkt bekommen, antiquarisch. Die Bilder waren wunderbar vertraut. Ich musste es gleich nochmal lesen – der auffallendste Unterschied war für mich, dass es keine Aneinanderreihung von Information enthält, sondern eine Geschichte. Sie gefällt mir immer noch. Ich wünsche mir, dass in Zukunft wieder (mehr) solche Bücher geschrieben werden.

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