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meta-physik am Mittwoch 9 September 2009
Wenn Sie ein Buch mit umfassender Einführung über Astronomie suchen, kaufen Sie lieber ein anderes. Obwohl Sie nicht wenig über den Aufbau des Universums erfahren werden, wenn auch in völlig anderer Form als in anderen Büchern zum Thema. Nicht einmal bei seinem Wissensgebiet kann der Autor ernst bleiben – und doch ist ihm alles, was er in diesem Buch schreibt und vermittelt, offenbar mehr als ernst.
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meta-physik am Donnerstag 27 August 2009
Nun ist es Geschichte, unser erstes Burgtreffen. Wir hatten Spaß und haben auch die Arbeit nicht zu kurz kommen lassen. Wir bekamen wertvolle Inputs für den Orion, manches wird nun anders werden als bisher geplant. Ein kleiner Rückblick auf drei ereignisreiche Tage. Mehr …
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meta-physik am Sonntag 24 Mai 2009
Ich habe keine Lösung für diese Frage: dürfen Frauen mit Kopftuch Sterne beobachten oder nicht? Soll man Frauen in unserer Gesellschaft verbieten ein Kopftuch zu tragen? Was ist zum Beispiel mit der Society-Reporterin Ro Raftl – würde irgendjemand sie ohne Kopftuch überhaupt erkennen? Mehr …
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meta-physik am Sonntag 17 Mai 2009
Zwei Themen lassen die Wogen hochgehen: Herschel und Planck (das läuft gut) und CERN (das läuft schlecht). Daneben wird gerade zum allerletzten Mal das Hubble-Weltraumteleskop gewartet (immerhin).
Update 18. Mai, 16h: Sieg! CERN-Austritt ist Geschichte! Mehr …
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meta-physik am Freitag 15 Mai 2009
So kann man es ganz emotionslos zusammenfassen. Frauen kriegen in Österreich nur 80 Prozent dessen, was Männer verdienen. Das gilt für Vollzeit-Beschäftigungsverhältnisse (Quelle: Statistik Austria – alles online frei zugänglich, wer mir nicht glaubt, kann gern nachsehen). Wenn man Teilzeitbeschäftigungsverhältnisse in die Betrachtung einbezieht, kommt man auf mehr als 40 Prozent, aber das glaubt einfach keiner mehr. Mehr …
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meta-physik am Montag 4 Mai 2009
Wir haben den großen Abend mit den üblichen Blessuren, die so eine Veranstaltung hinterlässt, gut überstanden. Da wir die Sache nicht objektiv schildern können, lassen wir hier einen Besucher zu Wort kommen: Stephan Fichtner, der aus München angereist ist – hier sein Bericht. Wer mehr wissen möchte: hier mein Bericht Mehr …
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meta-physik am Mittwoch 29 April 2009
Gerade rollen jede Menge Traktoren über die Wiener Ringstraße, daher nütze ich die Gelegenheit mal in Sachen Milch ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Interessanterweise müssen ja, wenn über steigende Preise gejammert wird, immer Brot und Milch als Beispiele herhalten. Dabei ist der Milchpreis seit vielen Jahren nicht gestiegen und ohnehin sehr günstig. Was ich nicht verstehe: bei Autos, Urlauben und Klamotten werfen Leute bedenkenlos Tausende Euros beim Fenster hinaus, und bei Milch wird gespart… Mehr …
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meta-physik am Samstag 4 April 2009
Am 12. April 1961 umrundete der Kosmonaut Juri Gagarin als erster Mensch die Erde. Anlässlich dieses Ereignisses wurde die Yuri’s Night ins Leben gerufen, bei der auf der ganzen Welt Parties gefeiert werden.
Eine davon findet in Wien statt, bei der Sie die vielleicht einzige Gelegenheit haben, zwei exklusive Filme in Österreich zu sehen. Mehr …
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meta-physik am Samstag 29 November 2008
Journalismus ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Es gibt Journalisten, die finden in einer NASA-Pressemeldung das Wort “Aurora” und übersetzen es recht originell mit “Aura”. Worum es sich dabei handelt – offenbar keine Ahnung. Und dass das Wort “Aurora” zwar in der deutschen Sprache existiert, im Zusammenhang mit dem in der Pressemeldung beschriebenen Phänomen jedoch häufiger der Begriff “Polarlicht” verwendet wird, war dem Kollegen offenbar ebenfalls unbekannt. Mehr …
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meta-physik am Mittwoch 19 November 2008
Der Kosmos ist eine seltsame Welt. Überall Dinge, die uns fremd sind, die wir nicht verstehen, die wir aus unserer Alltagswelt nicht kennen. Quanten- oder Vakuumfluktuation zum Beispiel: schon mal gehört? Das ist, wenn aus dem Nichts (nicht wirklich, nur für unsere Wahrnehmung) Teilchenpaare entstehen – ein Teilchen und ein Antiteilchen. Die sind auch im Handumdrehen wieder weg, außer eines davon plumpst in ein Schwarzes Loch. Mehr …
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meta-physik am Freitag 17 Oktober 2008
Es gibt doch tatsächlich Leute, die der Meinung sind, bei 142 km/h könnte nicht geschehen, was geschehen ist, nämlich dass ein Politiker in einem sehr gut gesicherten Fahrzeug stirbt. Auf der Autobahn gäbe es doch viel höhere Geschwindigkeiten, und das Fahrzeug des Politikers wäre unglaublich sicher gewesen – ohne Manipulation und Verschwörung könne man das nicht erklären. Mehr …
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meta-physik am Montag 13 Oktober 2008
Immer wieder kommt es vor, dass Werbeleute bei Produktnamen oder markigen Sprüchen kein besonders glückliches Händchen haben. Vor vielen Jahren kam unter der Bezeichnung “Black Power” ein Energydrink auf den Markt. Eine Markterweiterung nach Amerika wäre unmöglich gewesen, also gab’s kurz nach Produkteinführung einen neuen Namen mit teurem Relaunch. Ein anderes Beispiel war ein Staubsauger mit dem Namen Zyklon. Für unfreiwillige Heiterkeit sorgte vor Jahren ein Werbespruch der Firma Head: “Get a Head.” Außerdem kenne ich Reisebüros mit den Namen “Ikarus” und “Odyssee” – was die Betreiber uns damit wohl sagen wollen? Toyota bezeichnete ein Auto mit “MR2″ und wunderte sich, wieso in Frankreich niemand dieses Auto kaufen wollte. Ein weiteres Beispiel ist das des Junghupfers und Führerscheinneulings Phaeton, der Namenspatron eines Fahrzeugs ist. Mehr …
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meta-physik am Dienstag 7 Oktober 2008
Samstag, 04. Oktober 2008. Wo es nicht gerade regnet, verdecken dicke graue Wolken den Himmel, die sich erst gegen Nachmittag lichten. Zu spät für den Reisebeginn unseres Passepartout, denn schließlich ist so ein Stratosphärenballon samt seiner Nutzlast eine Weile unterwegs und auch für die Bergung soll noch ausreichend Zeit vorhanden sein, bevor die Sonne wieder untergeht. Die Leitung des PolAres-Ballon-Teams hat daher klugerweise schon am Freitag entschieden, dass der Start um einen Tag verschoben wird. Ein Bericht von Daniela Scheer. Mehr …
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meta-physik am Donnerstag 4 September 2008
Und es wäre meine Schuld gewesen. Tut mir Leid, ich hab mir nichts Böses dabei gedacht.
Es ist nämlich so. Ich mache regelmäßig Experimente, bei denen ich nicht genau weiß, was dabei rauskommt. Bisher dachte ich, das wäre harmlos. Nun habe ich aber gelesen, dass Experimente, bei denen man nicht weiß, was dabei rauskommt, niemals harmlos sein können. Im Gegenteil. Sie sind per se so gefährlich, dass dabei die Welt untergehen kann. Mehr …
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meta-physik am Mittwoch 27 August 2008
Sternfreunden braucht man nicht extra erklären, warum man die Nacht dunkel halten sollte. Sie selbst sind diejenigen, die sich das wünschen, um nächtelang schwache, kaum sichtbare Objekte zu beobachten, was beim Rest der Bevölkerung mitunter gutmütiges Kopfschütteln hervorruft. Ganz klar: bei aufgehelltem Himmel sieht man keine Sterne. Aber deswegen so einen Wirbel machen? Das finden die meisten Leute schon ein wenig überzogen.
Warum also sollte man die Nacht dunkel halten, oder anders ausgedrückt: Lichtverschmutzung vermeiden? Darüber diskutierten Experten aus ganz Europa am 22. und 23. August im Rahmen des 8. Europäischen Symposiums zum Schutz des Nachthimmels auf der Kuffner-Sternwarte. Hochkarätige Vortragende aus ganz Europa legten ihre Argumente zu diesem Thema dar.
Großen Teilen der Bevölkerung ist die Problematik nicht einmal ansatzweise bekannt. Licht vermittelt gefühlsmäßige Sicherheit, ermöglicht höhere Produktivität und macht unternehmungslustig. Licht wird nicht als störend oder gar als “Verschmutzung” empfunden. Nachtschwärmer tauchen immer tiefer in die Nacht ein, der physische Tag-Nacht-Rhythmus scheint bedeutungslos geworden zu sein. Die Realität heute lebender Menschen sind zumeist dämmrige Tage, die in künstlich beleuchteten Räumen verbracht werden, und taghell erleuchtete Nächte. Ortsübliche Straßenbeleuchtung wird als zu dunkel empfunden, weil wir von Geschäftsstraßen gleißende Auslagenbeleuchtung gewöhnt sind, die uns andernorts fehlt.
Die Problematik fehlenden Tageslichts ist mittlerweile zumindest teilweise bekannt. Wir brauchen Tageslicht für die Produktion von Vitamin D, und bestimmte Arten von Depressionen werden mit aufwändigen Lichttherapien behandelt. Vielen Menschen ist die Notwendigkeit sich im Tageslicht aufzuhalten bewusst. Praktisch unbekannt weil neu ist jedoch die Erkenntnis, dass zuviel Licht in der Nacht ebenfalls gesundheitsschädlich ist. Mehr …
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meta-physik am Montag 21 Juli 2008
Mit großen Erwartungen versammelten sich die Mitarbeiter des Projekts Passepartout II, das im Rahmen von PolAres durchgeführt wird, am Morgen des 19. Juli 08, um dann mittags schwer enttäuscht zu werden und abends mit neuen großen Erwartungen wieder auseinander zu gehen. Ein typisches ÖWF-Projekt – spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Mehr …
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meta-physik am Sonntag 29 Juni 2008
Was finde ich da auf meinem virtuellen Grundstück? Ein Blog-Teleskop! Also gleich mal gucken was sich so tut in der Bloggerszene:
Es vergeht noch waaaaaaahnsinnig viel Zeit, bis es beginnt, aber wir kennen die Falle: plötzlich ist es da, und keiner weiß wie das kam. Nein, ich spreche nicht von Weihnachten (das kommt ja auch jedes Jahr völlig unvorhergesehen und überraschend), sondern vom Internationalen Jahr der Astronomie 2009. Aktuell gab es eine Diskussion zur Namensgebung (”Jahr der Kartoffel”) und eine Idee, eine S-Bahn in einen Teilchenbeschleuniger umzufunktionieren. Manche werden begeistert sein – dazu später mehr. Mehr …
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meta-physik am Mittwoch 18 Juni 2008
Schwarze Löcher sind unvorstellbar. Ob Physiker, ob Bürger von der Straße: keiner von ihnen kann sich ein Schwarzes Loch wirklich vorstellen. Der Physiker kann es vielleicht besser beschreiben. Aber alle wissen: Schwarze Löcher sind gefährlich! Mehr …
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meta-physik am Dienstag 13 Mai 2008
Science Fiction. Mein Freund weigert sich für gewöhnlich, zusammen mit mir SF-Filme anzugucken, weil ich immer “zwar inhaltlich richtige, aber trotzdem störende Bemerkungen mache”. Wie zum Beispiel: “Warum fliegt das Raumschiff eine Kurve? Ist hier etwa Luft vorhanden?” Solche Kleinigkeiten nerven mich einfach. In manch einem Film ist eine derartige Ansammlung von “Kleinigkeiten” zu finden, dass sie in meinen Augen zur Parodie verkommen – Beispiel: “Red Planet“. Der ist ungefähr so lustig wie “Spaceballs“, nur dass das sicher nicht die Absicht der Produzenten war. Mehr …
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meta-physik am Donnerstag 17 April 2008
Einer nicht auszurottenden Mär zufolge wurden im Mittelalter Hexen verbrannt, was zum Glück in der Neuzeit ein Ende nahm. Ganz so war es nicht.
Ihren Höhepunkt erlebte die Hexenverfolgung in Europa 1550-1650 – also weit in der Neuzeit, die letzten Hexenverbrennungen in Europa fanden im 18. Jahrhundert statt. Mehr …